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ten zuſammenbringen konnten; ſie ſollen ſich bis auf beinahe 40,000 Mann belaufen haben; mit dieſer Armee zog er gegen die Burg, um die Belagerung aufzuheben. Der Koͤnig ſei⸗ ner Seits verſammelte die Streitkraͤfte des noͤrdlichen Schott⸗ lands und ruͤckte an der Spitze einer zwar an Zahl uͤberlege⸗ nen aber an militaͤriſcher Ordnung weit nachſtehenden Armee vor, um mit den Grafen von Douglas zufammenzukommen. Eine Schlacht ſchien unvermeidlich, und deren Ausgang mußte wohl entſcheiden, ob Jakob Stewart oder Jakob Douglas die Krone Schottlands tragen werde. Der kleine Fluß Carron trennte die beiden Armeen.
Die Naͤnke des Erzbiſchofs von St. Andreas hatten auf diele Adelige von Douglaſens Partei einen maͤchtigen Ein⸗ druck gemacht, von denen ein großer Theil ihm mehr aus Furcht als aus Anhaͤnglichkeit gehorchte. Andere, welche ei⸗ ne gewiſſe Unbeſtimmtheit in Douglaſens Entſchließungen und in ſeinen Handlungen bemerkten, fingen an zu zweifeln, daß er geeignet ſey, eine ſo gefaͤhrliche Unternehmung zu leiten.⸗ Unter den letzten befand ſich der ſchon erwaͤhnte Sir Jakob Hamilton von Cadyow; er kommandirte dreihundert Reiter und dreihundert Mann Infanterie von Douglaſens Armee, alle von erprobtem Muthe. Der Erzbiſchof Kennedy war Hamilton's Vetter und zog von dieſer Verwandtſchaft Vor⸗ theil, in ſofern er eine heimliche Botſchaft an Hamilton ſchickte und ihn benachrichtigte, daß der Koͤnig ſehr geneigt ſey, ihm ſeine Empoͤrung zu verzeihen und ihn wieder in Gnaden aufzunehmen, wenn er anders der Sache der Douglas entſage und ſich dem Koͤnig unterwerfe. Dieſe Vorſpieglun⸗ gen machten auf Hamilton bedeutenden Eindruck, welcher, da er ſo lange Zeit Freund und Anhaͤnger des Douglas geweſen,


