Teil eines Werkes 
97. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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29 wohnten, die ſeiner Familie ergeben waren. Daher kommt auch das Spruüchwort, wenn irgend etwas nicht ganz beendigt iſt:Halb gethan, wie der Brand bei Elgyn. Zu den un⸗ zaͤhligen Uebeln eines Buͤrgerkriegs geſellte ſich noch Hungers⸗ noth und Peſt. n Ta ea S N. Wln

Die koͤnigliche Partei gewann endlich die Oberhand, denn der gegenwaͤrtige Graf von Douglas ſcheint nicht ſo thaͤtig und entſchloſſen geweſen zu ſeyn, als die Vorfahren ſeines Namens. Der Graf von Crawford war einer der erſten, welcher ihn verließ und den Koͤnig um Verzeihung und Gna⸗ de anflehte. Obgleich viele Unterthanen bei dem König gegen dieſen maͤchtigen Lord Klagen voͤrgebracht hatten, und ob⸗ gleich der Koͤnig fruͤher ein Geluͤbde gethan, daß er die dem Grafen gehoͤrige Burg Finhafen zerſtoͤren und den oberſten Stein zum unterſten machen wolle, ſo gewaͤhrte er ihm doch volle Verzeihung, beſuchte ihn aber in Finhafen, um ſein Geluͤbde zu erfullen. Der Koͤnig beſtieg naͤmlich die Mauer⸗ zinnen und warf einen kleinen Stein, welcher oben lag, in den Graben hinab; auf dieſe Art machte er den oberſten Stein zum unterſten, ohne die Burg zu zerſtoͤren. Auf ein ſolch guͤtiges Benehmen hin fanden ſich viele von den feindlich ge⸗ ſinnten Adeligen bewogen, ſich zu unterwerfen.

Die Macht der Douglas blieb jedoch ſo groß wie zuvor, und man durfte nicht hoffen, den durch ſie herbeigefuͤhrten Streit beendigen zu koͤnnen, wenn man ſich nicht zu einer ver⸗ zweifelten Schlacht entſchließen wollte. Endlich ſchien ein ſolches Ereigniß nicht mehr ferne zu ſeyn. Die Grafen von Orkney und von Angus, die für des Koͤnigs Sache fochten, belagerten Abercorn, eine dem Grafen von Douglas gehoͤrende ſtarke Burg an der Muͤndung des Forthfluſſes. Douglas ſam⸗ melte alle Streitkraͤfte, die ſeine Familie und ſeine Verbuͤnde⸗