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97. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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ſeine Perſon zgroß und er ſelbſt ſehr lebhaft. Sein Verſtand war ſehr ausgebildet und er beſaß viele nuͤtzliche Kenntniſſe; er war muſikaliſch, ſchrieb ernſthafte und komiſche Gedichte, welche heute noch aufbewahrt und mit Vergnuͤgen und In⸗ tereſſe von denen geleſen werden, welche die alte Sprache, in der ſie geſchrieben ſind, verſtehen. Des Meuchelmoͤrders Grahame erwaͤhnte man ſeines begangenen Verbrechens wegen mit ſolcher Verachtung, daß ſein Name in einem damals all⸗ gemein bekannten Volksreime verwuͤnſcht wurde; es heißt:

Dem ſchlechten Robert Graham

Der unſern König mordete

Möge Gott verleihen Scham.

Sweites Kapitel.

BVen der Regierung Jacob's II. Die Kriege mit den Douglas und des Konigs Tod. 3. Zur Zeit der Ermordung Jacobs I. war ſein Sohn und Erbe, Jacob II, erſt ſechs Jahre alt, wodurch Schottland aufs neue den Unannehmlichkeiten und Verwirrungen einer Regentſchaft ausgeſetzt wurde, welche vorausſichtlich in einem Lande, woſelbſt ſogar die unbeſtrittene Herrſchaft eines Fuͤr⸗ en von reifem Alter Aufruhr und Verraͤtherei nicht verhin⸗ dern konnte, den hoͤchſten Grad erreichen mußten. 3 6 Die Angelegenheiten der Koͤnigreichs wurden waͤhrend der Minderjahrigkeit Jacob's I. bauptſaͤchlilch durch zwei Staats⸗ maͤnner geleitet, welche zwar mit vielen Dalenten ausgeſtat⸗ tet, aber nicht redlich waren, und wenig Grundſaͤtze hatten.

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