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Haͤnde ſtark verwundet und verſtümmelt wurden. Dann ſprang Sir Robert Grahame ſelbſt hinab, worauf der Koͤnig ſich unmoͤglich mehr vertheidigen konnte und deßhalb nur um ſo viel Zeit noch bat, um einem Prieſter beichten zu koͤnnen; aber Grahame erwiederte ungeſtuͤmm:„Du haſt nie, weder deine Blutsverwandten noch irgend einen Andern verſchont, daher ſollſt du auch jezt keine Gnade finden; was den Beicht⸗ vater betrifft, ſo ſollſt du keinen andern als dieſes Schwert haben.“ Indem er ſo ſprach, durchbohrte er den Koͤnig, und nun ſolle, nachdem er ſeinen Fuͤrſten im Blut daliegen ſah, der Wunſch in ihm rege geworden ſeyn, das begonnene Unternehmen nicht zu vollenden; allein die Mitverſchwornen ſollen Grahame zugerufen haben, den Koͤnig umzubringen oder ſie wuͤrden ihn ſelbſt toͤdten. Auf dieſes fiel Grahame mit den Beiden, die vor ihm in das Gewoͤlbe herabgeſtiegen waren, uͤber den ungluͤcklichen Fuͤrſten her und ermordeten ihn vollends durch viele Dolchſtiche. Sie brachten ihm in der Bruſt allein ſechzehn Wunden bei.
Bald gelangte— aber zu ſpaͤt— die Nachricht dieſer Mordthat in die Stadt und die Dienerſchaft des Koͤnigs mit den Einwohnern der Stadt Perth eilten mit Fackeln und Waffen herbei. Die Verraͤther ihrer Seits hoͤrten den da⸗ durch verurſachten Laͤrmen zeitig genug, um in die Hochlan⸗ de entſtiehen zu koͤnnen; ſie verloren nur einen oder zwei ih⸗ rer Leute, welche von den Verfolgern gefangen und erſchla⸗ gen wurden. Wenn ſie unter einander ſelbſt von ihrer Un⸗ ternehmung ſprachen, ſo bedauerten ſie ſehr, daß ſie nicht auch die Koͤnigin mit ihrem Manne umgebracht haben, da ſie befuͤrchteten, daß ſie in ihrer Rache unerbittlich und ſehr thaͤtig ſeyn werde. 1
Ihre Vorempftndungen wurden bald durch den Erfolg


