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ſen, mit Geſang und Muſtk unterhielt oder Schach und Dame ſpielte. Der Graf von Athole und ſein Sohn Sir Robert Stewart, welche Jakobs Thronfolger zu werden hoff⸗ ten, waren unter den letzten, die ſich zuruͤckzogen. Jakob war noch am Feuer ſtehen geblieben und unterhielt ſich vor Schlafengehen ganz luſtig mit der Koͤnigin Hofdamen. Das oben erwaͤhnte Hochlaͤnder Weib bat aufs neue wieder um ei⸗ ne Unterredung mit dem Koͤnig, aber die Bitte wurde ihr wegen der unzeitigen Stunde nicht gewaͤhrt. Alle hatten end⸗ lich die Weiſung erhalten ſich zuruͤckzuziehen. 8
In demſelben Augenblick hoͤrte man einen Laͤrmen und ein Raſſeln, das einem Waffengeklirre glich und einige im Garten brennende Fackeln blitzten gegen die Fenſter hin. Da erinnerte ſich der Koͤnig ſeines Todfeindes, des Sir Ro⸗ bert Grahame, und vermuthete, daß dieſer nun komme, um ihn zu ermorden. Er rief deßhalb den Damen, welche im Vorzimmer geblieben waren, zu, ſie ſollen ſo gut als moͤglich die Thuͤren ſchließen, damit er entſliehen koͤnne. Er verſuch⸗ te anfaͤnglich zum Fenſter hinauszuſpringen, aber ſie waren feſt verſchloſſen und trotzten gleichſam ſeiner Staͤrke. Mittelſt der Feuerklamme, welche im Kamin lag, machte er ein Stück Holz los, ließ ſich an dieſem hinab und kroch in ein enges Gewoͤlbe, das wahrſcheinlich ehemals als Kloak benützt wurde. Von dort aus hatte fruͤher eine Oeffnung in den Kloſterhof gefuͤhrt, durch welche er haͤtte entfliehen koͤnnen; aber alles trug zum Ungluͤck des armen Jakobs bei, denn zwei oder drei Dage zuvor ließ er ſelbſt das Loch zumauern, weil, wenn er Ball ſpielte, derſelbe gewoͤhnlich durch dieſes Loch in das Gewoͤlbe hinabfiel.
Waͤhrend der Koͤnig ſich dort verbarg, ſuchten ihn die Verſchworenen im ganzen Kloſter auf und gelangten endlich
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