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95. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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ſehr ungerecht, denn die beiden Laͤnder, England und Scoott⸗ land hatten damals Friede mit einander geſchloſſen. Ser Koͤnig ſchicte ihn alſo ins Gefaͤngniß und ſagte,er Prinz ſolle an ſeinem Hofe eine eben ſo gure Erziehung erhalten, als an dem von Frankreich, denn er verſtehe gut franzöſiſch. Dieß war unn eine ſpaßhafte Aenſſerung, aber Heinrich hielt in dieſer Beziehung ſein Wort, und obgleich der ſchotti che Prinz ungerechter Weiſe zuruͤckbehalten wurde, ſo erhielt er doch auf Koſten des engliſchen Monarchen eine vortreffliche Erziehung.

Dieſes neue Mißgeſchick, wodurch des armen, alten Koͤ⸗ nigs Sohn in die Haͤnde der Englaͤnder gerieth, ſcheint Ro⸗ bert III. das Herz gebrochen zu haben, denn er ſtarb ungefaͤhr ein Jahr nachher.

Neuntes Kapitel.

Regieruug Robert's, Herzogs von Albany. Schlacht bei Harlaw. Re⸗ gierung Murdac's Herzogs von Albany. Unternehmungen der Schotten in Frankreich. Beſreiung Jacob's I. aus der Gefangen⸗ ſchaft von England.

Albany, der Bruder Robert's III., war nun Regent des Koͤnigreichs; eigentlich hatte er ſchon lange unumſchraͤnkte Ge⸗ walt uͤber daſſelbe ausgeubt. Man kann ſich leicht vorſtellen, daß er ſich nicht ſehr bemuhte die Befreiung ſeines Neffen, des prinzen Jacob, auszu wirken, weil deſſen Ruͤckunft ach Schottland ſeiner eigenen Macht einen Stoß gegeben haben wuͤrde. Albany war nach dem, was wir oben von ihm hoͤr⸗ 2⸗. 7.