Teil eines Werkes 
95. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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Der Koͤnig hatte uͤbrigens manche andere Waffengefaͤhrten um ſich, die gerade ſo bewaffnet und keritten waren wie er. Indeſſen hieb Douglas nicht weniger als drei zuſammen, wybei er lant ſeine Verwunderung ausdruͤckte, als er einen nach dem a inder n jeder dem andern gleichſehend erſcheinen ſah; endlich ſtieß er auf den Koͤnig ſelbſt und rief laut aus:wo⸗ her zum Tenfel kommen denn alle dieſe Koͤnige? Er griff Heinrich eben ſo ungeſtuͤm an, wie diejenigen, die dem Kö⸗ niz gleich ſahen; vor allem riß er einem tapſern Ritter, dem Sir Thomas Blunt, das koͤnigliche Panier aus der Hand, er⸗ ſchlug ihn und ſtürzte dann auf den König los; aber ſogleich kamen mehrere tapfere Ritter, beſonders der Prinz von Wa⸗ les, dem Koͤnig zu Huͤlfe, und noch ehe Donglas Heinrich erreichen konnte, wurde Hitzkopf von einem Pfeilſchuß niedergeſtreckt, worauf ſeine Partei die Flucht ergriff. Doug⸗ las mußte endlich auch fliehen, aber als er den Berg hinab⸗ ritt, ſtuͤrzte ſein Pferd und er wurde aufs Neue verwundet und gefangen genommen.

Ich kehre zu dem armen Koͤnig Robert zuruͤck, welcher von Alter, Schwachheit und Familienungluͤck nun ganz er⸗ ſchoͤpft war. Er hatte noch einen eilf Jahre alten Sohn, der Jacob hieß, wollte ihn aber dem Herzog von Albany nicht anvertrauen, da dieſer ehrgeizige Fuͤrſt nach dem Tode des jungen Prinzen Thronerbe geworden waͤre; deßhalb ſchickte er das Kind nach Frankreich unter dem Vorwand, ihm dort eine beſſere Erziehung geben zu laſſen, als ihm in Schott⸗ land zu Theil werden koͤnne. Ein engliſches Schiff nahm aber dasjenige, auf welchem der junge Prinz nach Frankreich ſe⸗ geln ſollte, weg und brachte Jacob nach London. Nachdem Heinrich hoͤrte, daß der Thronerbe von Schoztland in ſeiner Macht ſey, beſchloß er ihn gefangen zu halten, Dieſes war