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Maͤrz 1402, welches wohl die fuͤrchterlichſte und iandhmnte aller Todesarten ſeyn mag.
Es iſt durhaus kein Beweis vorhanden, daß der alte, ſchwache und ſeines Verſtandes nicht mehr maͤchtige Koͤnig den an ſeinem Sohne begangenen Betrug befuͤrchtet habe; aber die Rache des Himmels ſchien das Land zu treffen, in wel⸗ chem ein ſolches Verbrechen begangen wurde. Der Graf von March, uͤber den Bruch des zwiſchen ſeiner Tochter und dem Prinzen abgeſchloſſenen Vertrags aufgebracht, verließ die Sa⸗ che der Schotten und ſchlug ſich auf die Seite der Englaͤnder, Er floh nach Northumberland und uberſiel von dort aus die die ſchottiſche Grenze zu wiederholten Malen.
Der Graf von Douglas ſtellte ſich ſodann an die Spitze von 10,000 Mann, machte in England einen Einfall und be⸗ reicherte ſich mit Beute; aber auf ſeiner Ruͤckkehr lauerte ihm der beruͤchtigte Hitzkopf auf, der unterdeſſen mit Georg von March und Andern eine zahlreiche Armee verſam⸗
melt hatte. Douglas nahm auf einer Anhoͤhe, Homildon ge⸗
nannt, Stellung, machte aber dabei den nemlichen Fehler, den die Schotten ſchon oft begangen hatten; er ſetzte ſeine Reihen den engliſchen Pfeilen aus, ohne dieſe Salven erwie⸗ dern zu koͤnnen. Waͤhrend ſie auf dieſe Art einen furchtbar ungleichen Kampf beſtanden, rief ein kuͤhner ſchottiſcher Rit⸗ ter, Sir Johann Swinton, mit lauter Stimme:„Warum bleiven wir hier auf dieſem Berge ſtehen, um wie die Hir⸗ ſche mit Pfeilen erlegt zu werden, waͤhrend wir doch hinab⸗ gehen, auf die Englander losſtuͤrzen und Mann gegen Mann ſtreiten koͤnnten?“ In dem Heere befand ſich ein junger Lord Gordon der den obengenannten Sir Johann Swinton gren⸗ zenslos haßte, weil er in einem Privatzwiſt Gordon's Vater erſchla⸗
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