Teil eines Werkes 
95. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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Vorwaͤrts und kaͤmpfe! rief der hochlaͤndiſche Anfuͤh⸗ rer,du haft dein Tagewerk gut vollbracht; ich werde dich in deinem Lohne nicht verkuͤrzen.

Auf dieſe Art ermuthigt ſruͤrzte ſich Heinrich Wynd aufs Neue auf ſeine Gegner los und trig, da er ein ausgezeich⸗ neter Soldat war, viel zum Siege bei, welcher endlich dem Clan Chattau zu Theil wurde. Von der ſiegenden Partei, worunter auch Heinrich Wynd,(den die Hochlaͤnder den Krummbeinigen nannten) blieben nur eilf am Leben, aber ſie waren alle vewundet. Vom Clan Kay blieb nur Ei⸗ ner, jedoch unverletzt, uͤbrig. Dieſer Einzelne wagte nicht mit ſeinen eilf Gegnern fortzukaͤmpfen, obgleich alle mehr oder weniger verwundet waren, ſondern ſtuͤrzte ſich in den Tayfluß, ſchwamm an das andere Ufer und ging forn, um den Hochlaͤndern die Nachricht von der Niederlage ſeines Clans mitzutheilen; er ſey aber von ſeinen Verwandten ſo uͤbel aufgenommen worden, daß er ſich ſelbſt umgebracht ha⸗ ben ſoll.

Einiges von dieſer Geſchichte iſt nur Sage, aber die Hauptſache iſt wahr. Heinrich Wynd war von Natur, aus mit den beſten Faͤhigkeiten ausgeſtattet; aber dennoch ſagt man ihm nach, daß er nach beendigtem Gefechte nicht im Stande geweſen ſey den Clan zu nennen, fuͤr welchen er ſich geſchlagen habe, und daß er, nachdem er gefragt worden, auf welcher Seite er geweſen ſey, geantwortet haben ſoll, daß er auf eigene Rechnung mitgefochten habe. Daher kommt auch das Sprichwore:Jeder Mann auf eigene Rechnung wie Heinrich Wynd. 3

Inzwiſchen waren in der Familie Roberts III. Uneinig⸗ keiten entſtanden, auf die wir oben anſpielten. Der Koͤnig wurde ſchon in fruher Jugend durch den Schlag eines Pfer⸗