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Die franzoͤſiſchen Huͤlfstruppen waren mit ihrer Aufnah⸗ me, die ſie bei den Schotten fanden, ſehr unzufrieden. Sie beklagten ſich daruͤber, daß das Volk, dem ſie zu Huͤlfe ge⸗ kommen ſeyen, ihnen weder kreundlich begegne, noch Gefaͤl⸗ ligkeiten erzeige, und daß es ihnen ſogar Lebensmittel, Fou⸗ rage und andere Beitraͤge verſage. Die Schotten ihrer Seits behaupteten, daß ihnen ihre Verbuͤndeten einen bedeutenden Aufwand verurſachen, ohne ſie im Geringſten etwas zu nuͤtzen, daß der Bedarf fuͤr die Alliirten groß ſey und in einem ſo armen Lande wie Schottland, nicht aufgetrieben werden koͤn⸗ ne, endlich, daß ſie die Einwohner plagen und pluͤndern, wo ſie nur koͤnnen. Die Schotten wollten den Franzoſen auch nicht erlauben, Schottland eher zu verlaſſen, bis ſie dafuͤr Sicherheit geleiſtet haben wuͤrden, daß ſie den Koſtenaufwand ihres eigenen Unterhalts bezahlen wollen. Die franzoͤſiſchen Ritter, welche gehofft hatten ſich Ruhm und Reichthum zu erwerben, zogen ſehr uͤbelgelaunt ab, weil das Koͤnigreich Schottland von einem ſo wilden und ungebildeten Volke be⸗ wohnt, das Land ſelbſt aber ſo ſehr gebirgig und arm ſey, daß die kleinen Stuͤcke des angebauten Landes mit den aus⸗ gedehnten Wuͤſten durchaus in keinem Verhaͤltniſſe ſtehen, 8 auch ſagten die Franzoſen, man finde dort mehr wilde Thiere
als zahme. Die Schotten vermieden nicht aus Mangel an Muth, ſondern aus Klugheit große Schlachten mit den Englaͤndern.
b In klefnere Gekechte ließen ſie ſich lieber ein; da zeichneten
1 ſich beide Parteien durch die aͤuſſerſte Tapferkeit aus, bis, wie ein alter Geſchichtſchreiber ſich ausdruͤckt, Schwert und Lanze brachen; dann erſt trennten ſie ſich und ſagten zu ein:
ander:„Gehabt Euch wohl; Dank fuͤr den Spaß, den Ihr
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