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einer von ihnen, wahrſcheinlich Douglas, fuͤhrte den Johann
von Vienne an einen engen Paß, durch welchen ſie ungeſehen die engliſche Armee paſſiren ſehen konnten. Die Schotten machten uͤberdieß den Admiral auf die große Menge Bogen⸗ ſchützen, auf die ungeheuere Anzahl und vortreffliche Ordnung der Englaͤnder aufmerkſam, und fragten dann den Franzoſen, ob er als Soldat ihnen rathen koͤnne, dieſen Wolken von Bo⸗ genſchuͤtzen eine Hand voll ſchlecht geubter Hochlaͤnder gegen⸗ Aber zu ſtellen, oder mit ihren elenden Kleppern die herrliche gengliſche Kavalerie anzugreifen.
Der Admiral von Vienne konnte nur zugeben, daß der Kampf zu ungleich waͤre.„Aber nun, da Ihr Euch nicht ſchlagen wollt,“ ſagte er,„was haltet Ihr fuͤr das Beſte? Wenn Ihr Euch dieſer großen Macht nicht widerſetzt, ſo wer⸗ den die Englaͤnder Ener Land verwuͤſten.“
„Laßt ſie immerhin das Schlimmſte vollbringen,“ ant⸗ wortete Douglas laͤchelnd,„ſie werden nicht viel zum verwuͤ⸗ ſten ünden. Unſere Einwohner haben ſich alle in Waͤlder, Moraͤſte und auf Berge zuruͤckgezogen, und das Vieh, was ihr eigenes Eigenthum iſt, mitgenommen. Die Englaͤnder werden weder etwas zum Mitnehmen, noch Nahrung finden. Die Haͤuſer der Edelleute Und kieine Burgen mit dicken Mau⸗ ern, die kein Feuer zerſtoͤren kann; die gemeinen Leute woh⸗ nen nur in Huͤtten, und wenn die Englaͤnder allenfalls dieſe abbrennen, ſo reichen wenige Baumſtaͤmme hin, um ſie wie⸗ der aufzubauen?“
„Aber was wollt Ihr mit Eurer Armee anfangen, wenn
Ihr ſie nicht beſchaͤftigt?“ fragte der Franzoſe;„und wie—
wird Euer Volk Elend, Hungersnoth und Pluͤnderung welche
Folgen des Einfalls der Englaͤnder ſeyn werden, ertragen
koͤnnen?“


