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große Gefahr, von einem Englaͤnder, der ihm mit einer Keule begegnete, beinahe erſchlagen zu werden. Douglas aber erſchlug ihn, jedoch nur mit großer Anſtrengung; dann bließ er in ſein Horn um ſeine Leute zu ſammeln, welche gleich herbei kamen. Er kehrte nur mit einem ganz unbedeu⸗ tenden Verluſte ins ſchottiſche Lager zuruͤck.
Eduard war uͤber dieſe letztere durch Douglas erlittene Schmach ſehr aufgebracht, und wuͤnſchte jetzt mehr als je, dieſe kuͤhne Gegner zu zuͤchtigen, wozu ihm auch Einer bei⸗ nahe Gelegenheit gegeben haͤtte. Dieſer war Thomas Ran⸗ dolph, Graf von Muray. Er fragte Douglas, als dieſer ins ſchottiſche Lager zuruͤckkam; was er gethan habe?—„Wir haben ein bischen Blut vergoſſen.“—„Ah,“ ſagte der Graf, haͤtten wir mit einander dieſen naͤchtlichen Angriff un⸗ ternommen, ſo wuͤrden wir ſie geſchlagen haben.“
„Wielleicht,“ ſagte Douglas,„aber die Gefahr waͤre zu groß geweſen.“„Nun ſo wollen wir ſie in offenem Felde angreifen,“ antwortete Randolph,„denn wenn wir hier blei⸗ ben, ſo werden wir aus Mangel an Lebensmitteln bald ver⸗ hungern.“—„Nicht doch,“ verſetzte Douglas,„wir wollen mit dieſer großen engliſchen Armee theilen, wie der Fuchs mit dem Fiſcher in der Fabel.“—.
„Und wie war das?“ fragte der Graf von Murray.— Darauf erzaͤhlte ihm Douglas ſolgende Geſchichte: Ein Fi⸗ ſcher erbaute ſich ein Huͤttchen an eines Fluſſes Ufer, um ſeiner Beſchaͤftigung beſſer nachgehen zu koͤnnen. In einer Nacht ſah er einmal nach ſeinen Nezen und ließ in ſeiner Huͤtte ein kleines Feuer brennen; und ſiehe da! bei ſeiner Zuruͤckkunſt war ein Fuchs in der Huͤtte, welcher ſich die Freiheit nahm, einen ſeiner ſchoͤnſten Salmen, die er kurz vorher gefangen, zu verzehren,—„Wart, Herr Dieb,


