Teil eines Werkes 
95. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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als waͤre er ein Offizier von ihrer Armee, und ſagte;Beim heiligen Georg! ihr haltet hier ſchlecht Wache! Damals war es nemlich uͤblich, daß ſich die Englaͤnder beim Schwoͤren des Wortes St. Georg bedienten, als wie die Schotten des heiligen Andreas. Gleich darauf hoͤrte Douglas einen engli⸗ ſchen am Feuer liegenden Soldaten zu ſeinem Kameraden ſa⸗ gen:Mir ſcheint, daß uns in dieſem Lager etwas begegnet, denn es kommt mir vor, als wolle uns der ſchwarze Douglas einen Streich ſpielen.Du ſollſt Recht haben, dachte Douglas bei ſich ſelbſt.

Nachdem er mitten in das engliſche Lager gelangt war, ohne entdeckt zu werden, zog er ſein Schwert, hieb damit die Stricke eines Zeltes zuſammen und rief ſein gewoͤhnliches Feld⸗ geſchrei aus: Douglas! Douglas!Ihr engliſchen Diebe, ihr muͤßt alle des Todes ſeyn! Seine Leute folgten ſeinem Bei⸗ ſpiel, ſchnitten die Zelte zuſammen oder drehten ſie um und hieben die engliſchen Soldaten, welche nach den Waffen greifen wollten, nieder.

Douglas drang bis zum Zelt des Königs vor, und bei⸗ nahe nahm er dieſen jungen Fuͤrſten mitten unter ſeiner großen Armee gefangen. Eduards Kaplan und viele ſeines Hofſtaats griffen nach den Waſſen und vertheidigten ihren Koͤnig tapfer, waͤhrend er ſelbſt unter der Leinwand ſeines Zeltes durchkroch und entfloh. Der Caplan und verſchiedene von des Königs Offizieren wurden erſchlagen. Aber balb war das ganze Lager allarmirt und unter den Waffen, ſo daß Douglas genoͤthigt wurde ſeinen Ruͤckzug anzutreten, welchen er mitten durch die Englaͤnder nach der andern Seite des Lagers hin, von welcher er herein kam, bewerkſtelligte. Da er hiedurch von den Seinigen, welche unterdeſſen in Verwir⸗ rung gekommen waren, getrennt wurde, gerieth er in die