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Douglas konnten auf dieſe Botſchaft hin nur lachen. Sie ſagten, ſie werden ſich nach ihrem eigenen Gutduͤnken ſchla⸗ gen, und nicht wenn es dem Konig von England beliebe. Sie erwiederten ihm ganz hoͤhniſch, ſie ſeyen in ſein Land eingefallen, um zu brennen, zu erbeuten und zu thun, was ihnen nur beliebe; wenn dieß dem Herrn Koͤnig nicht gefalle, ſo muͤſſe er in Gottes Namen ſeinen Weg durch den Fluß nehmen, und dieſes, ſo gut er konne, ausfuͤhren.
Dceer engliſche Koͤnig wollte die Schotten nicht aus dem Geſicht laſſen, und ſchlug ſein Lager auf der andern Seite des Fluſſes auf, um ihre Bewegungen uͤberwachen zu koͤnnen; denn er dachte, daß Mangel an Lebensmitteln ſie noͤthigen wuͤrde, ihre ſtarke Stellung auf dem Berge verlaſſen zu muͤſ⸗ ſen. Die Schotten gaben jedoch Eduarden auf's Neue wieder einen Beweis ihrer ſchnellen Beweglichkeit, indem ſie ihr La⸗ ger verließen und ein anderes bezogen, deſſen Zugang in der Front noch weit feſter und ſchwieriger war, als das erſte, was ſie beſetzt hielten. Koͤnig Eduard folgte dieſer Bewe⸗ gung, und nahm ſeinen geſchickten und unruhigen Feinden gegenuͤber Stellung, in der Hoffnung, ſie zu einer Schlacht zu verleiten, welche er leicht zu gewinnen glaubte, weil ſeine Armee noch einmal ſo ſtark als die ſchottiſche geweſen und er lauter auserleſene Truppen hatte..
Waͤhrend die beiden Armeen ſo einander gegenuͤber ſtun⸗ den, entſchloß ſich Douglas, dem jungen Koͤnig von England im Kriegfuͤhren eine Vorleſung zu halten. Vor Tagesan⸗ bruch verließ er das ſchottiſche Lager mit einer kleinen Ab⸗ theilung von etwa 200 wohlbewaffneten auserleſenen Reitern. Er uͤberſchritt den Fluß in tiefer Stille und gelangte zum eng⸗ liſchen Lager, das er nur nachla ſig bewacht fand. Als Dou⸗ olas dieß fah, ritt er an den engliſchen Schildwachen vorbei⸗


