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Ruͤckzug zu beſchleunigen, weil eine Schlacht mit einem an Zahl uͤberlegenen und durch die Beſchaffenheit des Bodens beguͤnſtigten Feind ſehr unklug geweſen waͤre. Ploͤtzlich hoͤrte er, gerade als er von ſeinem Pferde ſtieg, das verzweiflungs⸗ volle Geſchrei eines Weibes.„Was giebt's da?“ fragte der Koͤnig, worauf ihm einer aus ſeiner Umgebung antwortete, daß eine arme Frau, eine Waſcherin, Mutter eines neuge⸗ bornen Kindes, der Armee habe nicht mehr folgen koͤnnen, weil ſie zu ſchwach zum Gehen ſey. Die Mutter hatte Angſt, in die Haͤnde der Irlaͤnder zu fallen, welche fuͤr ſehr grau⸗ fam gehalten wurden; es gab aber weder Wagen noch andere Mittel, um die Frau mit ihrem Kinde in Sicherheit zu bringen; ſie mußte bei fortgeſetztem Ruͤckzug der Armee noth⸗ wendigerweiſe zuruͤckgelaſſen werden.
Koͤnig Robert ſchwieg einen Augenblick, als er dieß ver⸗ nahm, und ſchwebte zwiſchen den Gefuͤhlen der Menſchlichkeit die durch das Ungluͤck der armen Frau in ihm rege gewor⸗ den, und zwiſchen der Gefahr, in welche er ſeine Armee durch einen Halt gebracht haͤtte. Endlich ſah er mit ſeinen feuerſpruͤhenden Augen unter ſeinen Offizieren umher. „Hoͤrt, ihr Lieben,“ ſagte er,„wir wollen es uns nicht „nachſagen laſſen, daß ein neugeborner Menſch durch unſere „Schuld feine Mutter verloren habe, und daß ein Kind den „Varbaren uberlaſten worden ſey! Laßt uns die Ueberlegen⸗ „heit des Feindes in Gottes Namien nicht beachten, ich will „mich lieber mit Ebmund Buttler meſſen, als die armen „Geſchoͤpfe zuruͤcklaſſen. Laßt daher die Armee in Schlacht⸗ „orduung aufſtellen, ſtatt den Ruͤckzug fortzuſetzen.“
Dieſe Geſchichte nahm ein ſonderbares Ende. Denn als
der engliſche Feldherr ſah, daß Nobert Bruce Halt mache . J und


