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95. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 2. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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So ſchwang ſich Robert Bruce von einem Verbannten, der wie ein Hirſch oder wildes Thier mit Schweishunden verfolgt wurde, zu einem unumſchraͤnkten Monarchen empor, welcher einſtimmig fuͤr einen der weiſeſten und tapferſten Koͤnige der damaligen Zeit gehalten wurde. Eben ſo hatte ſich das ſchottiſche Volk auch wieder einmal von einer unter⸗ druͤckten und eroberten Provinz zu einem freien, unabhaͤngi⸗ gen Staat erhoben, der durch ſeine eigenen Geſetze regiert, und ſeinen eigenen Fuͤrſten wieder unterthan wurde. Ob⸗ gleich das Land nach Bruces Tod großen Verluſt erlitten, und ſowohl durch die Feindſeligkeit der Englaͤnder, als durch ihre eigenen unſeligen Burgertriege vielem Unheil ausgeſetzt war, ſo verlor es doch ſpaͤterhin nie wieder die Freiheit, fuͤr welche Wallace ſein Leben gelaſſen, und welche Koͤnig Robert durch ſeine Geſchicklichkeit und durch ſeine Waffenthaten er⸗ rungen hatte; daher iſt es auch ſehr gerecht, daß, da Schott⸗ land keine Sammlung dieſer Begebenheiten beſitzt, das An⸗ denken an jene tapfere Krieger und treue Vaterlandsverthei⸗ diger dankbar aufbewahrt und geehrt werde. 1

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gweites Kapitel.

Den den Thaten des Eduard Bruce, Douglas, Randolph, Graf von Murray, und Tod des Königs Robert Bruce.

Du wirſt natürlich begierig ſeyn, zu hoͤren, was aus Eduard, dem tapfern und aufbrauſenden Bruder des Robert Bruce, geworden ſey. Miſſe denn, daß die Irlaͤnder zu der⸗ ſelben Zeit von den Englaͤndern beinahe ganz unterdruckt wur⸗