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daß khre Kameraden im Schloſſe durchaus nichts davon hoͤr⸗ ten. Als Douglas ſich mit ſeinen Leuten dem Schloßthore naͤherte, fanden ſie es offen und die zuruckgebliebene Mann⸗ ſchaft gerade damit beſchaͤftigt, fur die in der Kirche befind⸗ liche zu kochen. Auf dieſe Art nahm Lord Jacob von ſeinem eigenen Schloß wieder Beſitz, und er und ſeine Leute ver⸗ zehrten das gute Mittagsmahl, welches die Englaͤnder fuͤr die Ihrigen zubereitet hatten. Douglas durfte jedoch nicht hier bleiben, bis die Englaͤnder mit groͤßern Srreitkraͤften herbeikamen, um ihn zu belagern; deßhalb nahm er ſich vor, alle die Vorraͤthe, die die Englaͤnder in ſeinem Schloſſe an⸗ gehaͤuft hatten, zu zerſtoͤren, und ſo dieſen Platz fuͤr ſie un⸗ nuͤtz zu machen. Man muß bekennen, daß er dieſen Vorſatz auf eine grauſame Weiſe ausfuͤhrte, denn er war uͤber den Tod des Thomas Dikſon wuͤthend aufgebracht. Er ließ alle die mit Gemuͤßen, Mehl, Waizen und Malz angefuͤllten Faͤſ⸗ ſer in Stuͤcke zerſchlagen und deren Inhalt auf den Boden ſtreuen; dann ließ er die Boͤden der großen Wein und Bier⸗ faͤſſer zuſammenſchlagen und die Mundvorraͤthe mit den Fluͤſ⸗ ſigkeiten vermiſchen; endlich aher ließ er die Seſangenen um⸗ bringen und warf die todten Koͤrper in die Eckel verurſachen⸗ den Haufen, welche ſeine Leute den Englaͤndern zum Spott „die Douglasſpeiſekammern“ nannten; dann warf er die tod⸗ ten Pferde in die Brunnen, um ſie unbrauchbar zu machen — zum Beſchluß ſteckte er das Schloß in Brand; hierauf zog er ab und floh mit ſeinen Leuten in die Berge und Waͤl⸗ der.„Er hoͤre lieber,“ ſagte er,„die Lerchen ſingen als Maͤuſe pfeiſen.“ Das heißt ſo viel: er ziehe lieber mit ſei⸗ nen Leuten aufs freie Feld, als daß er ſich mit ihnen in Schloͤſſer einſchließe.
Nachdem Cufford der engliſche Feldherr, gehoͤrt hatte
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