Teil eines Werkes 
95. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 1. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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91 gen, in welchem ſie einquartirt lagen, zerſtreuten ſie die Englaͤnder leicht und hieben ſie in Stuͤcke, wodurch ihre Ver⸗ folger einen groͤßern Verluſt erlitten, als ſie ſelbſt in all den vorhergehenden traurigen Lagen.

Die Folge von Robert's gluͤcklichem Unternehmen war, daß von allen Seiten Soldaten zu ihm ſtroͤmten und daß er mehrere Siege davon trug, ſowohl uͤber Sir Aymer von Va⸗ lence, Lord Clifford, als auch uͤber andere engliſche Comman⸗ dirende, ſo daß endlich die Englaͤnder nicht mehr in eine offe⸗ ne Gegend ſich vorzuruͤcken getrauten, wie ſonſt, ſondern nur, wenn ſie ſich in betraͤchtlichen Maſſen geſammelt hatten. Sie dachten, es ſeye beſſer, wenn ſie ruhig in den Staͤdten und feſten Schloͤſſern, die ihnen als Garniſonen angewieſen waren, liegen und warten wuͤrden, bis der Koͤnig ihnen mehr Leute zur Unterſtuͤtzung ſenden wuͤrde.

Siebentes Kapitel.

Von den Heldenthaten des Douglas und des Randolph.

Niachdem Koͤnig Eduard I. gehoͤrt hatte, daß Schottland wieder gegen ihn unter den Waffen ſeye, marſchierte er, wie ich ſchon erwaͤhnte, an die Graͤnze und ließ dabei eine Menge Drohungen gegen Bruce und deſſen Anhaͤnger, die er Rebellen

nannte, bekannt machen. Er war unterdeſſen alt, und ſchwach geworden und waͤhrend er ſeine Vorbereitungen zum Aus⸗ marſch machte, wurde er ſehr krank, zehrte nach und nach ab, und ſtarb endlich am 6. Juli 1307 in Schottland, nicht