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blieben, da ſie aber keine Nahrung bei ſich hatten, ſo wurden ſie außerordentlich hungrig; ſie gingen weiter und hofften ir⸗ gend eine Wohnung zu erreichen. Endlich begegneren ſie mit⸗ ten im Walde drei Maͤnnern, welche gerade wie Diebe oder Raͤuber ausſahen. Sie waren alle drei bewaffuet, und einer von ihnen trug ein Schaaf auf ſeinem Ruͤcken, was ſie gerade geſtohlen zu haben ſchienen. Sie begrußten den Kenig hoͤflich; er erwiederte ihren Gruß und fragte ſie, wo ſie hingehen; ſie antworteten, daß ſie Robert Bruce aufſuchten, weil ſie ſich mit ihm vereinigen wollen. Der Koͤnig antwortete, daß er, wenn ſie mit ihm gehen, ſie dahin fuͤhren wolle, wo ſie den ſchottiſchen Koͤnig finden wuͤrden. Auf dieſes hin kam dexje⸗ nige, welcher das Wort geführt hatte, auſſer Faſſung, und Bruce, welcher ihm ſcharf ins Geſicht ſah, argwohnte, daß der Raͤuber ihn erkannt habe, und daß er mit feinem Gefaͤhr⸗ ten gegen ihn, den Koͤnig, etwas im Schilde fuͤhre, um die Belohnung zu verdienen, welche auf ſein Leben geſetzt worden war. Robert ſagte zu ihnen,„meine lieben Leute, da wir uns nicht genau kennen, ſo muͤßt ihr vorangeben und wir werden euch folgen!“„Ihr duͤrft uns nichts Boͤſes zutrauen,“ antwortete jener Mann.„Das thue ich auch nicht,“ fagte Bruce,„aber dies iſt die Art, wie ich reiſe.“
Die drei Maͤnner gehorchten ſeinem Befehl, und ſo gin⸗ gen ſie weiter, bis ſie zu einer ſchlechten, baufaͤlligen Huͤtte gelangren, woſelbſt die drei Maͤnner den Vorſchlag machten, einen Theil des Schaafes, was der eine von ihnen trage, zu⸗ zubereiten. Der Koͤnig erfreute ſich etwas vom Eſſen zu ho⸗ ren, aber er verlangte, daß zwei Feuer angezuͤndet werden ſollten, eins fuͤr ihn und ſeinen Milchbruder an dem einen Ende des Hauſes, das andere an dem andern Ende fuͤr die dies Gefahrten. Dieſe entſprachen ſeinem Begehren; ſie bra⸗


