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fernung von ihm wegzuſtellen: denn, ſagte der Koͤnig, wenn ich dieſe Verraͤther uͤberwinde, ſolſt du Waffen genug haben; wenn ich aber von ihnen erſchlagen werde, ſo ergreife die Flucht und ſage Douglas und meinem Bruder, ſie ſollen meinen Tod raͤchen. Dem Knaben war ſehr bange, denn er liebte ſeinen Herrn auſſerordentlich; aber er mußte dem erhal⸗ tenen Befehl gehorchen.
Inzwiſchen kamen die Verraͤther auf Bruce zu, damit ſie ihn auf einmal uͤberfallen koͤnnten. Der Koͤnig rief ihnen zu, ſie ſollen ſich ihm bei Gefahr ihres Lebens nicht weiter naͤhern; aber der Vater antwortete ihm mit ſchmeichelnden Worten und ſetzte ihm eine anſcheinend groſſe Freundlichkeit entgegen, wobei er uͤbrigens immer naͤher auf ihn zuruͤckte; dann rief ihm der Koͤnig aufs neue zu, er ſolle halten:„Verraͤther,“ ſagte er,„ihr habt mein Leben fur engliſches Gold verkauft, „aber ihr ſollt auf der Stelle ſterben, wenn ihr mir nur ei⸗ „nen Fuß naͤher ruͤckt.“ Mittlerweile ſpannte er des Pagen Bogen und bei dem weitern Vorruͤcken des alten Verraͤthers ſchoß er einen Pfeil auf ihn ab. Bruce war ein vortrefflicher Bogenſchuͤtze; er gab ſeinem Pfeile eine ſo gute Richtung, daß er des Alten Auge und Gehirn durchbohrte und ihn todt zu Boden ſtreckte. Auf dieſes hin ſtuͤrzten die beiden Soͤhne auf den Koͤnig los. Einer von ihnen wollte ihm mit ſeiner Art einen Streich verſetzen, verfehlte ihn aber und ſtolperte zufäͤlligerweiſe; der Kenig durchbohrte ihn auf der Stelle mit ſeinem großen Schwert, ehe er Zeit zum Aufſtehen gewinnen konnte. Der noch ubrig gebliebene Verraͤther rannte nun auf Robert Bruce mit ſeinem Speere los, aber der Koͤnig durch⸗ hieb mit Einem Schywertſtreich des Eifenden Speer, und toͤdtete ihn, ehe es ihm gelang ſein Schwert zu ziehen. Da kam nun der Page herbeigeſprungen und freute ſich uͤber ſei⸗


