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gab hierauf die drei Feſtungen, oder wenigſteus widerſetzte er ſich nicht, ſie zu uͤbergeben; aber durchſchaute wohl, daß Eduards Abſicht ſey, ſeine Macht nach und nach ganz zu ſchwaͤchen, und einsmals trat er, von Schaam und Furcht dazu getrieben, mit Frankreich in ein Buͤndniß, warb eine betraͤchtliche Armee, und uberſiel in England Eduards Beſitz⸗ ungen, den er noch kuͤrzlich als ſeinen oberſten Herrn aner⸗ kannt hatte. Zugleich ſchrieb er an Eduard und ſagte ſich foͤrmlich von ſeiner bisherigen Abhaͤngigkeit los. Eduard ver⸗ ſetzte darauf in normaͤnniſchfranzoͤſiſcher Sprache:„Ha! wie „kann dieſer Einſaltspinſel ſolche Thorheit begehen? da er „nicht auf uns warten will, wie es ſeine Pflicht gebeut. ſo „wollen wir zu ihm gehen!“— Uebereinſtimmend mit dieſer Aeuſſerung, verſammelte er eine maͤchtige Armee, unter der auch Bruce Dienſte nahm, derſelbe, welcher mit Baliol ſich um Schortlands Krone beworben hatte, und welcher ſie wegen Baliol's verwirkter Zuͤchtigung nun zu erhalten hoffte. Eduard lieferte der ſchottiſchen Armee in einer großen Schlacht bei Dunbar eine tuͤchtige Niederlage und Baliol, ein Mann von nur mittelmaͤßigen Geiſteskraͤften, hoͤrte auf ſich zu wider⸗ ſetzen. Er erſchien in der Feſtung Borbourgh vor Eduard und unterwarf ſich ganz demuthsvoll, und war hiebei nur mittelmaͤßig gekleidet, ohne Schwert und ohne koͤnigliche Auszeichnung irgend einer Art, einen weißen Stab in der Hand tragend. Er bekannte dort, daß er nur auf ſchlechten Rath hin und aus Thorheit ſich gegen ſeinen Lehensherrn aufgelehnt habe; zum Suͤhnopfer uͤbergab er das Koͤnigreich Schottland mit den Einwohnern und den ihnen obliegenden Pflichten dem Koͤnig Eduard als ihrem Lehensherrn. Auf das hin erhielt er die Erlaubniß ungeſtraft fortgehen zu duͤrfen.


