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tige Edelleute, beide normaͤnniſche Abkoͤmmlinge und beide in England und Schottland ſehr beguͤtert, endlich ſtammten ſie auch beide, durch eine Tochter Davids, des Grafen von Hun⸗ tingdon, von der ſchottiſchen koͤniglichen Familie ab. Eduard entſchied, wegen ſchuldiger Ruͤckſicht, Baliol ſoll König von Schottland werden, jedoch immer verbunden bleiben, ihn, Eduarden, als Lord Paramount oder als unumſchraͤnkten Herrn uͤber Schottland anzuerkennen. Ivhann Baliol druͤck⸗ te jener ſchaͤndlichen Scene das Siegel auf; er huldigte dem König von England und erkannte an, daß er des Koͤnigs Le⸗ hensmann und Unterthan ſey. Bald nach dieſem merkwuͤrdigen, und fuͤr Schottland ſchaͤndlichen Vertrag zeiste Koͤnig Eduard dem Ritter Baliol, daß es gar nicht in ſeiner Abſicht lag, ſich mit einer leeren Anerkennung ſeines Rechts auf die Souveraͤnitaͤt Schottlands zu begnuͤgen, ſondern daß er entſchloſſen ſey, dieſes Recht bei jeder möglichen Gelegenheit mit aller Strenge auszuuͤben. Er that dieß ohne Zweifel mit dem Vorſatz den Baliol zu einer widerſpenſtigen Handlung zu reitzen, damit er, als Konig, ei⸗ nen Vorwand habe, unter welchem er dem ungehorſamen Un⸗ terthan das Koͤnigreich abnehmen, und dann ſolches unter dem unrechtmaͤßigen Titel eines Lords von Paramount unter ſei⸗ ne eigene Regierung ſtelen könne. Er ſtiftete daher die ſchottiſchen Unterthanen auf, von Valiol's Gerichtshoͤfen an die ſeinigen zu appelliren; nachdem aber Valiol ſeinen Unfer⸗ thanen verbot, bei den englifchen Gerichtshöfen zu erſcheinen, und er ſelbſt verweigerte, uͤber das, was er als Koͤnig von Schottland verfuͤgt hat, bei den engliſchen Gerichtshoͤten Re⸗ chenſchaft abzulegen, ſo beharrte Eduard darauf, baß er in den Beſitz der drei Hauptfeſtungen Schottlands Berwik, Bor⸗
burgh und Jedburzh, eingeſetzt werden muͤſſe. Baliol uͤber⸗
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