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95. Band, Erzählungen eines Großvaters aus der schottischen Geschichte : 1. Theil (1828) Tales of a grandfather
Entstehung
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59 er ſich des in Elend und Verworrenheit verſundenen Schrit⸗ lauds annehmen moͤge, dens nur er koͤnne helfen.“

Eine andere Legende ſagt, daß ein weiſer Mann, Tho⸗ mas der Reimer, von dem eine Menge Geſchichten erzäͤhlt werden, einem ſchottiſchen Edelmann, dem Grafen von March, anvertraut habe, der 16. Maͤrz werde der ſtuͤrmiſchſte Tag ſeyn, welcher je in Schottland erlebt worden. Der Tag kam und war außerordentlich hell und mild. Jedoch waͤhrend Alle uͤber Thomas Reimer's falſche Prophezeihung lachten, kam ein Bote und brachte die Nachricht von des Koͤnigs Tode⸗ „Das iſt,“ ſagte Thomas,„der Sturm den ich meinte, und nie hat ein Sturm ſo viel Unheil geſtiftet, als dieſer uͤber Schottland bringen wird.“ Dieſe Geſchichte iſt wahrſchein⸗ lich unwahr; aber der allgemeine Glauben, den man ihr bei⸗ mißt, legt wenigſtens dar, daß der Tod Alexanders III. als ein's der drohendſten und ungluͤcklichſten Ereigniße betrachtet wurde.

Man konnte die traurigen Folgen im Augenblick nicht einſehen, denn obgleich Aleranders Kinder, wie ſchon er⸗ waͤhnt, alle vor ihm geſtorben waren, ſo hatte ihm doch eine an Koͤnig Erich von Norwegen verheirathet geweſene Tochter⸗ eine Enkelin, Margarethe, hinterlaſſen, auf welche, als die naͤchſte Erbin der verſtorbenen Fuͤrſten, die Krone Schott⸗ lands uͤberging. Die junge Prinzeſſin, durch unſere Geſchicht⸗ ſchreiber dus Maͤdchen von Norwegen genannt, reſidirte an ihres Paters Hof.

Nachdem auf dieſe Art die Krone Schottlands an ein junges Maͤdchen ſiel, trachtete der Koͤnig von England ſchlech⸗ ter dings von dieſen Umſtaͤnden Vortheil zu ziehen und Schott⸗ land mit ſeinem Reich zu vereinigen. Dieſer Koͤnig war Sduard, der erſte genaunt, weil er der erlte Fuͤrkt der Ner⸗