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ten ſich unter einander und ſchloſſen Freundſchaftsbuͤndniſſe; verſchiedene maͤchtige Lords und Baronen hatten endlich in England und Schottland Beſitzungen. Alles bisher Geſchehene ſchien Friede und Ruhe zwiſchen den zwei Köoͤnigreichen zu verſprechen, bis durch eine Reihe trauriger Ereigniſſe die kö⸗ niglich ſchottiſche Familie beinahe ganz erloſch. Dadurch ka⸗ men die engliſchen Monarchen in Verſuchung ihre ungerech⸗ ten. Anſpruͤche auf Schottlands Thron geltend zu machen, worauf ſich eine Reihe von Kriegen entſpann, welche ſchreck⸗ licher und blutiger ausfielen, als alle die bisher zwiſchen den zwei Laͤndern gefuͤhrten.
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Viertes Kapitel.
Tod Alexander's von Schottland und widerrechtliche Beſitzneh⸗ mung des Königs Eduard I.
Nach Malcolm Canmore, Sohn Duncan's, welcher auf Macbeth folgte, regierten in Schottland noch ſieben Koͤnige. durch Erbfolge. Ihre Regierung nimmt einen Zeitraum von beinahe zweihundert Jahren ein. Mehrere derſelben waren ſehr tuͤchtige Maͤnner, alle aber wohlwollende, gute Fuͤrſten, und geneigt, ihre Pflichten gegen ihre Unterthanen zu erfuͤl⸗ len. Sie gaben gute Geſetze, und in Betracht der damaligen barbariſchen und unwiſſenden Zeiten ſchienen ſie in ihrer Aus⸗
ildung eben ſo hoch zu ſtehen, als die uͤbrigen Koͤnige, wel⸗ che zu jener Zeit in Europa regierten. Alexander, der dritte dieſes Namens, und der letzte der oben erwaͤhnten Regenten, war ein vortrefflicher Fuͤrſt. Er vereitelte in der Sohlacht bei Largs einen bedeutenden Einfall der Rorwegen und Daͤ⸗


