von den altmodiſchen Perſonen war, die es fůr eine auffallende Rohheit. gehalten haͤtten, irgend einen Herrn, den ſie empfingen, nicht jedweder Dame vorzuſtellen, die ſich gerade in demſelben Zimmer befand, ſo ſtellte er den Fremden der Lady Eliſabeth vor. Der⸗ Buͤckling des Gentle⸗ mans war tief— die Verbeugung der Lady leicht — ſie trafen als Fremde zuſammen.
„Ich fuͤrchte, ich moͤchte hier als ein Ein⸗ dringling betrachtet werden,“ ſagte Delancy, ſich an Monkshaugh wendend, ſobald ſie Platz ge⸗ nommen hatten.„Ich hatte das Gluͤck, dieſen, Schmuck zu finden“— mit dieſen Worten zog, er das flammende Geſchmeide von Diamanten, Rubinen, Saphirn und Karfunkeln hervor, das Jakobina Pingle gewoͤhnlich an Gallatagen trug, —„den ich dieſen. Morgen am. Halſe einer. Dame ſah, die unter Ihrer Aufſicht ſteht. Ich. verſtehe mich wenig auf Edelſteine— allein die Groͤße und Seltenheit dieſes Steins,“— er wandte ihn noch verſchiedenen Seiten um— „und der Umſtand, daß er von einer Dame getragen wurde, die augenſcheinlich eine Perſon, von Bedeutung iſt, weil ſie an der Spitze Ih⸗ res Kirchenſtuhls Platz. nahm, veranlaßten mich, Fraͤulein. Hutchen durch einen. Bedienten heimfuͤhren zu laſſen, und ein Pferd zu neh⸗ men, um mit dem Schmucke unverzuͤglich hie⸗ her zu reiten.“
Der beleidigte Laird von Monkshaugh wandte ſeinen Blick von dem Fremden auf Eliſabeth, indeß ſein Geſicht feuerroth wurde und aufſchwoll,


