„Mich duͤnkt,“ ſagte Elifabeth,„daß ich jezt meine Prunkkleider ablegen kann, da wir, wie ich hoffe, keinen kirchlichen Wettſtreit mit un- fern reichen Nachbaren mehr zu beſtehen haben werden. Mir, die ich nicht einmal bemerkt werde, gewaͤhren ſie nur geringen Triumph; und ſicherlich beſizt das Haupt des Hauſes Monks⸗ haugh beſſerere Auszeichnungen.“
Ehe Monkshaugh antworten konnte, meldete das Wieſel„dem ehrenwerthen Friedrich De⸗ lancy,“ in ſo lauten und kraͤftigen Toͤnen, als ein vollgeſtopfter Hausbedienter der Grillenfa⸗ milie immer nur hätte thun koͤnnen.
Fuͤnfzehntes Kapitel. Der Beſucher.
Schenk eine Weile mir Geduld Und würd'ge einen jungen Mann zu hören.
Shakspeare.
Es kann beim erſten Anblick, in dem aͤußern Benehmen einer Perſon ein Reiz liegen, der, naͤchſt dem Zauber einer großen perſoͤnlichen Schoͤnheit, eine unwiderſtehliche Gewalt ausuͤbt. Die vereinigten Zauber des Namens, der aͤußern Erſcheinung und des Benehmens des jungen Mannes wirkten wie ein Talisman auf den gaſtfreundlichen Monkshaugh; und da er eine


