Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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gen tauſend ſcharfe und geſalzene Antworten glaͤnzten; da er aber ihrem Ausdrucke keine Sprache geben konnte, ſo ſchlug er ſich endlich ſelbſt durch, und ſagte—

„Die ehrenwerthe Eliſabeth von Bruce ſaß heute in dem Stuhle der Familie von Bruce in der Kirche St. Serf, Miß Juliana Hurcheon.“

„Ah! ich bin ſo betaͤubt in einer laͤndlichen Gemeinde, Delancy,“ erwiederte Miß Juliana. „Doch erinnere ich mich dunkel, eine ziemlich auffallend gekleidete Lady in Ihrem Kirchenſtuhle

geſehen zu haben, Miſter— eh— Gra— ham.“

Der Laird war bereit, einen Strathſpey allein

zu tanzen.

„Diejenigen, welche einmal die Ehre gehabt haben, das Fraͤulein von Bruce zu ſehen, wer⸗ den ſie nicht ſo leicht vergeſſen,“ ſagte Delancy,

in ehrerbietigem Tone.„Die hingegen, welche ſie zum erſtenmale unter den alten Wappen⸗ ſchildern und Denkzeichen einer Familie geſehen haben, deren lezter Sproͤßling ſie, glaube ich, iſt— niemals!“

Monkshaugh blickte ihm vergnuͤgt ins Geſicht; . und die beiden Herren wechſelten auf dieſes Gruͤße, zur Beſtaͤtigung dieſer Meinung. „Delancy!“ rief Fraͤulein Hutchen aus,„iſt es nicht unertraͤglich von dieſen laͤſſigen Bur⸗ ſchen, daß ſie uns hier im Regen laſſen? Ich will den Papa auffordern, ſie tuͤchtig auszuſchel⸗ 1 ten. Sie haben groͤßern Gehalt, als irgend eine Herrſchaft in dieſem Koͤnigreiche vielleicht giebt. t Auf Wiederſehen, Herr Graham.“