7
Eliſabethe hatte ihren Platz in der Kirche ſchon einige Zeit eingenommen, als Fugal, aus deſſen ſtarren Naſenloͤchern Wuth und Zorn rauchte, zu ihr trat.
„Eher haͤtte mich der Teufel geholt, als daß der engliſche Hans unter ihnen einem alten Grau⸗ barte den Rang abgelaufen haͤtte, Madame Eli⸗ ſabeth, haͤtte mich nicht Monkshaugh auf ein Thier geſezt, das mehr einem Stuͤck Hornvieh gleicht, als einem chriſtlichen Reitpferde, das fuͤr einen Gentleman paßt, der gedient hat.“
Eliſabeth fluͤſterte dem Stallmeiſter einige ent⸗ ſchuldigende Erlaͤuterungen zu, und wuͤnſchie bereits, dieſer Feſttag waͤre ganz voruͤber.
Donnernd und raſſelnd fuhr die Kaleſche her⸗ bei; und mit allem noͤthigen vorbereitenden Ge⸗ raͤuſche und Gepraͤnge, trat die Grillenfamilie, begleitet von ihrem ſchoͤnen Gaſte, in die Kirche, und nahm ihren Platz ein.—
Lord Rantletree defilirte zunaͤchſt in die Gal⸗ lerie. Er fuͤhrte ſeine lange, plattruͤckige Lady am Arme, und ſah an dieſem, zum Kampfe mit der Demokratie erkornen Tage aus, als ob ſeine einzige gutgepuderte Peruͤcke in die Breſche geworfen, den uͤberwaͤltigenden Strom hemmen koͤnnte, wie er ſich ausdruͤckte.
„Und wo verweilt mein tapferer Lord von Monkshaugh?“ rief eine ſcharfe Stimme im Vordergrunde der Gallerié. Ein eiskalter Schauer lief dem Laird durch Mark und Gebeine, als er, die krachende hoͤlzerne Treppe hinaufſteigend, dieſe Stimme vernahm.


