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beſſer heirathen, als Brunſt leiden, ihr wißt es— aber fuͤr meinen eigenen Theil, ich glau⸗ be, ein junges Maͤdchen, das zu vernuͤnftigen Jahren gekommen iſt thaͤte beſſer daran, um eines reichen Ruheſtandes und eines guten Federbettes willen, zu heirathen, als an dieſe unſinnigen Geſaͤnge zu denken; denn ein Lager im Huͤgelbezirke, laßt es mich euch ſagen, iſt bloß ein kaltes Quartier, und nichts, das einem ehrbaren Putzſpiegel gleiche, um daſſelbe her⸗ um zu finden.“
„Ich fuͤrchte, arme Jacky, ihr findet es manchmal ſo,“ ſagte Eliſabeth mitleidig.
„Jacky! Wohl, ſo ſey es denn, Ja⸗ cky, zwiſchen uns, als zwiſchen Verwand⸗ ten. Aber, Franz, was habt ihr mit den Vertraͤgen gemacht, die ich geſtern von der „Grillenfamilie“ gebracht habe. Ihr wißt, morgen iſt unſer braͤutlicher Kirchgang. Ich muß alle meine Kleider und Papiere in Be⸗ reitſchaft halten.“
„Puzt euch, puzt euch, meine huͤbſche, huͤbſche Braut,“ ſang Frieſel, ihre Hand er⸗ greifend. Der Koͤder wirkte— die Vertraͤge wurden vergeſſen und in tollem Triumphe laut lachend und ſingend—„Puzt euch, puzt euch“— ſezte Jakobina ihren finſtern Weg laut laͤrmend fort..
„Es freut mich zu finden, daß ihr ſo ploͤtz⸗ lich fuͤr den Geſang begeiſtert worden ſeyd, Meiſter Frieſel;“ ſagte Eliſabeth.
Eſiſ. von Bruce. I. 144


