Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

312

ſteckt er das Geld ein. Der Henker ſelbſt, meine Freunde, wird den Strick nicht anziehen, um die Qualen des armen Suͤnders zu lin⸗ dern, bis ihm das Gold vorgezaͤhlt iſt. Treus, ſtarke Liebe und Guͤte iſt nirgends mehr im Lande zu finden. John Hutchen verpfaͤndete ſeine Seele demargen Diebe um Gold; und das Blut eines unſchuldigen Lammes beſiegelte das Buͤndniß. Allein was geht das mich an? Was habe ich mit John Hutchens Handlun⸗ gen zu ſchaffen? Der gottſelige Gideon ver⸗ bot die Fluͤche. Gut, der alte Schubkarner ſchlaͤft auf den Stangen auf einem Loͤckchen Haferſtroh drunten in Sauerloch: es giebt Schwanenbette mit purpurnen Prachthimmeln, und Nachtraͤnkchen von Canarienſect, in einer praͤchtigen Schaale aufgetragen, dort unten, meine Freunde. Wer ſchlaͤft am geſundeſten? Beantworte mir das, Franz Frieſel. Es gehen widerliche, ekle Traͤume in dieſen pechſchwar⸗ zen Naͤchten um, meine Freunde. Aber einige Leute traͤumen nie, bis ſie wachen und nicht mehr traͤumen ſollen.

Eliſabeth fand mehr Gefallen an Jakobina's Geſaͤngen, als an dieſem wilden Gefaſel, und

verſuchte daher, das Geſpraͤch auf dieſelben zu⸗

ruͤckzufuͤhren.

Gut, fuͤr meinen eigenen Theil, Lady Li⸗ ſabeth aber Maͤdchen, ſie ſagen, ihr ſeyet verheirathet; ich leſe etwas der Art in meinen Vertraͤgen. Gut, die Ehe iſt khirnven,

beſe