Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

511

Es giebt noch ein anderes Lied uͤber ein Mondnachtslager im Farokraut, ſagte Jako⸗ bina.

Wir danken euch fuͤr das, was wir bereits erhalten haben, erwiederte Eliſabeth.

In der That, Lady Liſabeth, Geſaͤnge ſind boͤſe Zaubereien fuͤr uns Maͤdchen. In die⸗ ſem Feenland, meine Freunde, werdet ihr be⸗ merken, daß uͤberall nur Liebe, Liebe, Liebe iſt! Aber in dieſer unſerer froſtigen, nackten grauhellen Welt iſt das Geſchrei auf der an⸗ dern Seite immer Silber, Silber, Silber! Die Axſe der Weltkugel iſt aus Silber ge⸗ macht, Franz; die Welt laͤuft um dieſelbe herum.

Geld, Geld, Geld! wie ſie in Flandern ſa⸗

gen, Ma dame Liſabeth, ſagte Fugal, der ſelten mit Silber uͤberladen war, veraͤchtlich. Elende Schufte! die eine Flinte nicht von einer Pflugſterz zu unterſcheiden wiſſen!

So daß es nicht leicht iſt, fuͤr ein ſchlich⸗ tes Maͤdchen, zu entſcheiden, wie ſie heirathen ſoll, fuhr Jacky fort.Der gierige Mann ſchaͤrrt und haͤuft das Gold zuſammen; und ſo lenkt friſches Gold die lange Geiſel des Juriſten ab, um den Ruͤcken des armen Diebs mit Schwaͤren zu bedecken. Der Rich⸗ ter wirft ſeine Muͤtze hin und zerknittert ſie alles um Gold und ſagt,Ihr muͤßt ge⸗ hangen werden, Herr Dieb, und der Herr erbarme ſich euer armen Seele! und ſo