Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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len. Ich wuͤnſche denn doch, er moͤchte das Ding geweſen ſeyn, Franz? Es war ein ſchwarzer Ring um jenes hohle Auge. Ich bin jedoch jezt befriedigt und aufgehoben, ſo laßt uns daher von dieſen traurigen Lie⸗ dern abſtehen. In einer luſtigen Nacht, wie dieſe iſt, muß ich auch ein luſtiges Lied ſingen; und Jakobina ſang, indem Frieſel gelegen⸗

heitlich einfiel

In Gruün ſich huͤnt der luſt'ge Wald In Grün des Frühlings Kleid

Der Vögelein Minnelied erſchallt Und alles jauchzt vor Freud'.

Drum fort mein Liebchen in den Wald Wo ich ſo ſelig bin!

Drum fort mein Liebchen in den Wald Und ſey Waldkönigin.

Jezt, Franz, ſchweigt und laßt mich ſingen,

ſagte Jakobina; und mit den verſchiedenen

mieniſchen Verzerrungen eines affectirten Saͤn⸗ gers, ſchlagend und wedelnd, und ihre Finger auf ihrer Bruſt ausſpreizend, dudelte ſie

Ich komme! ich komme mein liebſter Jäger, Verachtend Gold und Flitterzier,

Daß an's Herz ich dich drücke, den Mund dir kuͤſſe Und den Forſt durchwandere mit dir.

Frieſel ergriff jezt hoflich ihre Hand und ſang So lege doch ab dein geſticktes Kleid, Und hüll' dich in's fröhliche Grün;

und eile hinaus in den grünenden Wald und ſey uns Waldkönigin.