Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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nescraiger⸗Eiche vor drei Jahrhunderten ausge⸗

hoͤhlt worden war. Der Segen eines Cardinalz hatte dieſe Wiege, in der noch kein weibliches Kind gelegen war, geheiligt, und das ohne die geringſte Verunglimpfung der Zauberſpruͤ⸗

che, die ebenfalls uͤber derſelben gemurmelt wur⸗

den. Das Gepraͤnge einer oͤffentlichen Taufe

im Hauſe der Tamtallan, die jezt zu alt zum Reiſen war, vermied Eliſabeth ſowohl aus Ab⸗ neigung gegen alle großen Bewegungen, als aus Achtung gegen die Gefuͤhle der juͤngern Lady Tamtallan, die zu ihrer urſpruͤnglichen Suͤnde der neun Muſen ſeitdem die drei Grazien hinzugefuͤgt hatte. 4

O wie gerne wuͤrde ich, ſagte Lady Harriette, als Delancy ſchloß,der alten unnatuͤrlichen Hexe ſagen, wie anziehend und ſchon Lady Tamtallan, umgeben mit ihren zwoͤlf unverheiratheten Toͤchtern, ausſieht! Wie wuͤr⸗

den ihre gruͤnen Augen mich verſengen!

Lachend ſagte jezt DelanchDarf ich fra⸗

gen, wie lange es iſt, ſeit die friſchen Winde der Inſel Wight jenen begleitenden Teufel hinwegblieſen, der meiner ganzen Beſchwoͤrungs⸗

kraft widerſtand? Wie ſchoͤn iſt Ihre Wohnung

ſie hat nicht Eine Ecke, in welcher der

Spleen ſeine finſtere Brut aushegen koͤnnte! Sie iſt in der That ſehr huͤbſch: ich

genieße eine Seeausſicht und die Muſik der See. Denn ſeit wir uns trennten, habe ich das Hinterdeck ja und das Hauptdeck betreten;