399 ihrer Mutter umſchatteten, zu flechten; und dieſes Geſchaͤft wurde vor dem n Spiegel ollzogen, der die Geſichtszuͤge Wolf Grahame's ſo kuͤrzlich noch zuruͤck geſtrahlt hatte, daß er faſt den Kuß verdiente, den ihre Lippe auf den⸗ ſelben druͤckte. Sie huͤllte ſich in einen ſchar⸗ lachrothen Shawl, der ebenfalls ihrer Mutter gehoͤrte, und begab ſich nach der luftigen Ter⸗ raſſe, die um Brian's Thurm und uͤber der offenen See hing. 1Se
Fanfzehntes Kapitel.
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292 31* Der et. Johan gs⸗Morgen. 5 AII2, n in AU 2 55 Eliſabeth war noch nicht lange auf der Ter⸗ raſſe, auf der ſie ſich jezt befand, umhergewan⸗ delt, als der Lord von Bruce erſchien. Sie
ſprang vorwaͤrts— machte dann Halt, ließ ih⸗
ren Kopf niederhaͤngen, und ihre angebotene Hand ſank an ihrer Seite nieder. „Eliſabeth, ſollen wir Freunde ſeyn?“ ſagte
Bruce, die niedergeſunkene Hand faſſend.„Ver⸗
ſtehen wir uns— ſind wir Freunde?„ Eliſabeth ſchlug ihre mit Thraͤnen gefuͤllten Augen auf.„Mylord, habe ich nicht ein ererb⸗ ttes Recht, Sie zu lieben? Kann ich untreu ge⸗ gen das Blut meiner Mutter feyn?x.,. 3u geruͤhrt, um ſprechen zu koͤnnen, kuͤßte


