Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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504 Geſchicklichkeit ihrer Botſchafterin dem Kranken

den Genuß jener Briefe berſchafft, die ſich jezt als ein beſſeres Heilmittel bewaͤhrten, als alle Vorſchriften des Prieſters und alle Roſtrums der Monica Doran; und mit der Ladp, und mit ihr allein, konnte er jezt den ganzen Tag uͤber von den ſeinem Herzen am naͤchſten liegenden Gegenſtaͤnden ſprechen, ohne befärchten zu düͤr⸗ fen, das Thema moͤchte die Horerin ermuͤden, oder er fuͤr laͤcherlich, oder weiberfuͤchtig gehal⸗ ten werden, was ſeine Lippen wahrſe cheinlich in jeder andern Gegenwart borſisgelt haben wuͤrde. Spaͤter käam Elzſabeths Ning, wie er, durch die vortreffliche Liſt der Ueberbringerin glau. ben gemacht wurde. Gleichwohl verzoͤgerten ſeine Ungeduld, ſich wieder beſſer zu befinden, und ſein Erſtaunen, daß von allen den Briefen, die er an ſein Regiment abſchickte, keiner je bkaͤntwortet wurde, und daß keiner ſeiner Kar meraden kam, ihn zu beſuchen, nicht nur ſeine Genefung, ſondern zwangen muͤch ſeine Beſchus tzerin, ihn mit ſeiner wahren Stellung bekannt zu machen,— eine Naͤchricht, die weder ſeine Ungeduld, noch feine Ergebung vergroͤßerte. Er fuͤhlte keine perſoͤnliche Gawiſſ enszweifel in Betroff der Verletzung ein er Wergflichlung— wenn ſie dieſen Namen verdiente— die niit Unglaͤubigen eingegangen är orden war, die keine Macht hatten, eine ſo unverantwortliche Bedin⸗ gung zu fordern; allein ſie, die dieſe Verpflich⸗ zung eingegangen halte, um ſein Leben zu er⸗ halten, und die in dieſem Augenblicke jedes

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