Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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Loͤſegeld gegeben, und ſich zu jeder Bedingung verſtanden haben wuͤrde, bebte vor der Treu⸗ loſigkeit eines gebrochenen Verſprechens zuruͤckz und gerieth, als Wolf bat, ſie moͤchte ihn wie⸗ der in die Haͤnde jener verzweifelten Leute geben und ſich um die daraus entſpringenden Folgen weiter nichts bekuͤmmern, in eine ſolche Angſt, daß er einige Wochen lang das Reſultat der Unterhandlung, die zwiſchen der Lady und de⸗ nen, welchen ſie ihr Wort gegeben hatte, zum Behufe ſeiner Befreiung eroͤffnet worden war, ruhig abwartete. 343 „Die Verhaftung des ungluͤcklichen Dennis,“ ſagte das alte Weib,„und die Gewißheit, daß ſein Schickſal bloß durch die Wiedererſcheinung und Vermittlung des Kapitaͤn Grahame gemil⸗ dert werden konnte, bewirkten erſt vor zwei Tagen, unerwarteterweiſe ſeine Befreiung aus dieſer ſonderbaren Haft.“ 148 „Und er iſt endlich bei ſeinem Regimente?“ fragte Eliſabeth. 1 1 „Warum ſoll ich es verhehlen?“ erwiederte die Amme.„Sie blickten ihn kalt und arg⸗ woͤhniſch an, ſeine Fuͤrbitte fuͤr Dennis vergroͤ⸗ ßerte ihre Zweifel. Ploͤtzlich ließ er ſich frei⸗ willig verhaften und verlangte ein Kriegsgericht. Dieß iſt der Inhalt ſeines heutigen Briefs.“ „ Dieß war klug und edel gehandelt,“ ſagte

Eliſabeth, aufblickend, und eine Glut des Siol⸗

zes und Vergnuͤgens uͤberſtroͤmte die Wange, welche die Geſchichte ihrer Mutter ſo blaß ge⸗ macht hatte.—„So ſpät die Stunde iſt, ſo