Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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bebten— in den ſanften, fließenden, herzdurch dringenden Toͤnen ſeiner eigenen Eliſabeth.

Die Thuͤre des Kabinets war zwiſchen dem altmodiſchen uͤberhimmelten Bette und dem Pol⸗ ſter, auf welchem die Dame lag; und genau dieſer Thuͤre gegenuͤber hieng einer jener gro⸗ ßen Filigranſpiegel, welche die Wirthin ſo ſehr in Ehren hielt. Es kam bloß darauf an, die Thuͤre ein wenig zuruͤckzuſchieben— eine faſt verzeihliche Handlung der Neugierde— und zuruͤckgeſtrahlt in einem neblichten Geiſterlichte, erblickt“ Grahame die zarte zuruͤckgelehnte Ge⸗ ſtalt, mit fluͤchtigen traumaͤhnlichen Farben, die um das blaſſe und ausgeſucht ſchoͤne Antlitz eine ſchattige, unbeſchreibliche und faſt luftige Milde ausgoſſen; als ob das ganze Weſen ein ſchwe⸗ bendes, in der Entzuͤckung geſehenes und we⸗ ſenloſes Traumbild geweſen waͤre. So ent⸗ deckte ſich, gleichſam in ihrem eigenen geheim⸗ nißvollen Elemente, die Mutter ſeiner Eliſa⸗ beth! Kaum zu athmen wagend, damit nicht ein Hauch die luftgewebte Scene verwehen moͤchte, ſtand Wolf ſchweigend und aufmerkſam da.

„Monica, ſezt euch neben mich, und ich will euch meine Traͤume erzaͤhlen. Ich habe heute Nacht gluͤckliche Traͤume gehabt!— Iſt es nicht der Allerheiligen⸗Abend, an welchem die Geiſter Macht haben. Aber erzaͤhlt mir zuerſt von mei⸗ ner Tochter— von O'Connor? Wie ſelig muß ſie in ihrem jungen Gluͤckstraume ſeyn!— Er⸗ zaͤhlt mir auch von ihm— dieſem jungen und