Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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edlen Verwandten des Lord von Bruce— der die arme Eliſabeth um ihrer ſelbſt willen liebte.“

„Sie iſt wohl,“ ſagte Monica.„Aber da⸗ von ein andersmal. Habt Mitleiden mit euch ſelbſt und mir. Ich weiß, daß ihr ſeit vielen Naͤchten nicht geſchlafen habt.“

„Ich weiß, was ihr meint; aber, Monica, das Blut eures Felix iſt mir verziehen!“ fluͤ⸗ ſterte ſie, ſich auf dem Ruhepolſter erhebend, und den ſchlanken Schwanennacken, der fruͤher Grahame's Aufmerkſamkeit auf ſich gezogen hatte, nach dem treuen alten Weibe, das ne⸗ ben ihr kniete, hinbeugend;—„und der er⸗ korene Bore der Verzeihung des Himmels!— er war es ſelbſt, es war von Bruce!“ Ihre Stimme ſank in das leiſe, feierliche, ja leiden⸗ ſchaftliche Geflaͤſter, das einen ſo tiefen Eindruck auf das Herz macht.

„Ach! Aileen!“ rief das alte Weib, die Hand der Lady faſſend; und ihr Auge wandte ſich raſch nach der Thuͤre des Kabinets.

Ohne dieſen Ausruf zu beachten, fluͤſterte die Dame in noch leidenſchaftlicheren Toͤnen:— „Seine Geſichtsbildung war jung und glaͤnzend — ſeine Umarmung warm und menſchlich. Monica, war es ſein Schutzgeiſt, der mir ſei⸗ nen Tod und den meinigen warnend verkuͤn⸗ digte?— Auf Erden habe ich bloß eine Pflicht — die gegen meine Eliſabeth. Einmal von O'Connor'’s Sicherheit uͤberzeugt, werde ich Himmel und Erde in Bewegung ſetzen, um

meiner Tochter Gerechtigkeit zu verſchaffen. Ich