Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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Die Uebel unſerer Zeit ſind leider ſo zahlreich, daß beide Kirchen ſie theilen koͤnnen, und doch noch uͤbrig haben.

Bei dieſen Worten legte er ſich in's Fenſter und blies ſein Horn.

Warum ſchon dein Horn geblaſen, Bruder? ſprach der Abt. Wir ſind ja erſt wenige Minuten beiſammen geweſen.

Ach! und ſchon dieſe wenigen Augenblicke wurden durch Zwietracht getruͤbt, erwiederte Hal⸗ bert. Ich muß aufbrechen, Bruder, auch darum, weil ſchleunige Anſtrengungen von meiner Seite noͤthig ſind, wenn ich den Folgen der Unbeſonnen⸗ heit, die Du heute begangen, vorbeugen will. Liebe Frau, ſeid ſo gut, eurem Verwandten zu ſagen, daß wir ſogleich zu Pferde ſteigen. Er ſoll nicht nach Avenel mit mir zuruͤck kehren. Es wuͤrde zu neuen Zaͤnkereien zwiſchen ihm und meinen Dienſtboten Anlaß geben, wenigſtens zu Spoͤtteleien, die ſein ſtolzes Herz nicht gut ertragen

erweiſen. Er geht nach Edinburgh mit Einem

Ich will's nicht beſtreiten, ſprach Halbert.

wuͤrde, und ich wuͤnſche, mich ihm freundlich zu

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