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Schuld.
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bin ich Magdalena, eine arme Pilgerinn, um der heiligen Kirche willen.
Alſo katholiſch biſt Du? ſprach der Ritter. Ich denke, meine Gemahlinn hat mir geſagt, Roland ſtamme von reformirten Aeltern.
Sein Vater, erwiederte die Alte, war ein Ketzer, oder vielmehr er achtete weder auf Recht⸗ glaͤubigkeit, noch auf Irrlehren, weder auf die Kirche, noch auf den Antichriſt. Ich ſelber habe— denn die ſuͤndige Zeit macht Suͤnder— euern unheiligen Gebraͤuchen mich zu bequemen geſchie⸗ nen, aber ich hatte meine Erlaſſung dazu und meine Losſprechung.
Du ſiehſt, Bruver, ſprach Halbert mit bedeut⸗ ſamen Laͤcheln zu dem Abte, wir beſchuldigen Euch nicht ganz ohne Grund einer Zweideutigkeit der
Geſinnung.
Ihr thut uns unrecht, Bruder, erwiederte der Abt. Dieſe Frau, wie ihr Benehmen ſchon zeigt, iſt nicht bei geſundem Verſtande Daran, muß ich ſagen, iſt die Verfolgung eurer raͤuberi⸗ ſchen Edelleute und eurer freigeiſtiſchen Prieſter
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