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es mit uns theilen, ſo wollen wir es mit froͤhlichem
Herzen verzehren. Fuͤr den Schutz, den Du mir
zur guten Stunde gegen dieſe rohen Spoͤtter ge⸗ waͤhrſt, dank ich Dir, Bruder.
Es thut mir ſehr leid, mein theuerſter Bruder, daß ich nicht bei Dir bleiben kann, aber es wuͤrde fuͤr uns beide nicht gut ſein, wenn ein Anhaͤnger der neuen Lehre deinem Antrittsmahie beiwohnte. Kann ich je das Vergnuͤgen haben, Dir wirkſamen Schutz zu leiſten, ſo werde ich's beſonders dadurch erlangen, daß ich nicht den Verdacht auf mich
lade, eure geiſtlichen Gebraͤuche und Feierlichkeiten
zu unterſtuͤben und zu billigen. Ich werde allen Einſtuß, den ich auf meine Freunde erlangen kann, noͤthig haben, um den kuͤhnen Mann zu beſchuͤtzen, der es, den Staatsgeſetzen zuwider, gewagt hat, die Wuͤrde eines Abtes im Marien⸗ kloſter anzunehmen.
Bemuͤhe Dich nicht damit, Bruder, erwie⸗ derte Pater Ambroſius. Mein Herzblut gaͤb' ich darum, wenn ich wuͤßte, daß Du die Kirche um der Kirche willen vertheidigteſt, aber da Du un⸗ gluͤcklicher Weiſe ihr Feind bleibſt, ſo wuͤnſche ich


