— 263
mit einander haben, ohne daß Ihr herkommt mit eurem Flegelgebruͤll und Geſchrei, als ob Ihr einen Bullenbeiſſer auf einen tollen Stier hetzen wolltet? Still, ſag' ich! Der gelehrte Vater und ich, wir haben uns zu ſprechen uͤber Dinge, die unſern Stand und unſre Gewalt angehn.
Meine Kinder!.. ſprach Pater Ambroſius.
Meine Kinder auch— und froͤhliche Kinder ſind's, antwortete ſein ſpaßhaftes Ebenbild. Manch kluges Kind kennt ſeinen Vater nicht, und es iſt gut fuͤr ſie, daß ſie unter zweien zu waͤhlen haben.. Wenn noch etwas Anders in Dir tt, als Spottſucht und Liederlichkeit, ſprach der Abt, ſo laß mich um deines Seelenheiles willen ein Paar Worte mit dieſen verfuͤhrten Menſchen ſprechen.
Nichts in mir als Spottſucht, ſagſt Du? erwiederte der Abt der Unvernunft. Ei nun, ehr⸗ wuͤrdiger Bruder, ich habe alles, was ſich heut⸗ zutage fuͤr meine Wuͤrde ziemt. Ich habe Rind⸗ fleiſch, Bier und Branntwein, und andre Wuͤrze, die's nicht der Muͤhe werth iſt, zu nennen. Und was das Sprechen anbelangt— i nun, ſo laß


