Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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Dich nur hoͤren, Freundchen, und wir meſſen uns, wie ehrliche Kerle.

Waͤhrend dieſer Vahandlerg war Magdale⸗ na's Zorn auf Hoͤchſte geſtiegen. Sie trat zu dem Abte und ſprach leiſe, doch vernehmlich zu ihm: „Erwache und erhebe Dich, Vater! Sankt Peter's Schwert iſt in deiner Hand; ſchwing' es und raͤche Sankt Peter's Erbtheil! Schlage ſie in die Feſſeln, die im Himmel geſchmiedet ſind, wenn die Kirche ſie auf Erden ſchmiedet.“

Still, Schweſter! ſoprach der Abt. Ihr

Wahnſinn ſoll uns nicht die Beſonnenheit rauben.

Ich bitte Dich, ſei ruhig, und laß mich thun, was meines Amtes iſt. Es iſt das erſte Mahl und vielleicht auch das letzte Mahl, daß ich berufen bin, es zu thun.

Nein, mein frommer Bruder, ſprach Eulen⸗ ſpiegel, ich daͤchte, Ihr folgtet dem Rathe der frommen Schweſter. Nie gedieh ja ein Kloſter

ohne Weiberrath.

Still, thoͤriger Mann! erwiederte der Abt. Und Ihr, meine Bruͤder— Nicht doch! fiel der Scheinabt ein, nichts zu