Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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Der mißtoͤnende Chor erneuerte ſein Geraͤuſch. Die Knaben kreiſchten und heulten, die Maͤnner lachten und tobten, die Weiber kicherten und ſchrieen, die Beſtien bruͤllten, der Drache ſpru⸗ delte und ziſchte, das Pferd wieherte, baͤumte ſich und ſprang, die Uebrigen huͤpften und ſcherzten, mit ihren benagelten Schuhen den Fußboden ſtampfend, bis unter ihren kraͤftigen Spruͤngen

Funken ſtoben.

Kurz, es war ein Schauſpiel laͤcherlicher Ver⸗ wirrung, das ſelbſt den gleichgiltigſten Zuſchauer häͤtte betaͤuben muͤſſen, aber die Moͤnche wurden erſchreckt durch perſoͤnliche Beſorgniſſe und durch das Bewußtſein, daß die Laͤcherlichkeit, die man auf ſie warf, den Haufen beſonders ergetzte. Es kam dazu der entmuͤthigende Gedanke, daß der Poͤbel, bei der geringſten Anreizung, aus dem Scherze Ernſt machen koͤnne. Sie blickten waͤh⸗ rend des Laͤrms auf ihren Abt, wie Seereiſende auf den Steuermann ſehen, wenn der Sturm am heftigſten wuͤthet, und durch ihre Blicke verrathen,

daß ſie von der eignen Kraft nichts mehr hoffen