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Edle Frau, erwiederte der Prediger, mit der Kuͤhnheit, die den Geiſtlichen ſeines Glaubens in jenen Zeiten eigen war: wenn Ihr meiner Ermahnungen muͤde ſeid, wenn ich ſehe, daß meine Dienſte Euch und dem edlen Ritter, eurem Gemahle, nicht laͤnger angenehm ſind, ſo werd' ich erkennen, daß ich nach dem Willen meines Herrn nicht laͤnger hier verweilen ſoll. Ich werde dann zu ihm beten, eurem Hauſe fortdauernd ſeinen beſten Segen zu verleihen, aber waͤr' es ſelbſt im tiefſten Winter und zur Stunde der Mitternacht, werd' ich hinaus gehen dort in die Wuͤſte und fortwandern durch jene oͤden Gebirge, ſo einſam und verlaſſen, aber weit hilfloſer, als zu der Zeit, wo ich euren Gemahl zuerſt im Thale Glendearg fand. So lange ich aber hier bin, will ich Euch nicht ein Haar breit abirren ſehen vom rechten Wege, ohne die Stimme und die Ermahnung des alten Mannes laut werden zu laſſen.
Nicht doch, fiel die Edelfrau ein, die den guten Mann liebte und ehrte, wenn auch zuwei⸗ en ein wenig beleidigt durch ein Betragen, das
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