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381 leven liegt. Ihre Anhaͤnger, die Grafen Argyle, Rothes und Clinton, die Lords Herries, Fleming und andre Große, eilten zu ihr. Bald war ein Heer geruͤſtet, das meiſt aus den Anhaͤngern des Haufes Hamilton beſtand. Der Erzbiſchof von St. Andrews, der Bruder des Herzogs von Cha⸗ telherault, ward Maria's vertrauteſter Rathgeber. Murray, der in Glasgow ſich befand, wurde von einigen Anhaͤngern verlaſſen und Mehre wankten. Geiſtesſtaͤrke und Entſchloſſenheit retteten ihn. Maria ließ ihn auffodern, die Obergewalt nieder⸗ zulegen, und erklaͤrte ihre Thronentſagung fuͤr ungiltig. Murray ſchien auf einige Eroͤffnungen zu einer Ausgleichung eingehen zu wollen, ſam⸗ melte aber ſchnell ſeine Kriegsmacht und war bald im Stande, ins Feld zu ruͤcken. Sein Heer war geringer an Zahl, als Maria's Streitkraͤfte, aber er vertraute ſo ſicher auf den Muth ſeiner Krieger und die Erfahrenheit ſeiner Offiziere, daß er die Unterhandlung abbrach und ſich zum Kampf ent⸗ ſchloß. Die Anfuͤhrer des Heeres der Koͤniginn ruͤckten gleichfalls heran. Sie hatten die Abſicht, Maria nach dem veſten Schloſſe Dumbarton zu bringen, wo der getreue Lord Fleming Befehlha⸗ ber war, wollten aber dem Feinde auch nicht aus⸗ weichen, wenn ſie auf ihn ſtießen. Durch vor⸗


