Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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Wilhelm Douglas. Nach den meiſten gleichzei⸗ tigen Erzaͤhlungen war es einer ſeiner Gehilfen, der die Schluͤſſel aus des Burgherrn Zimmer wegnahm, waͤhrend dieſer bei Tiſche ſaß, und die uͤbrigen Glieder der Familie in Andachtuͤbun⸗ gen vertieft waren, alsdann der Koͤniginn und einer ihrer Kammerfrauen die Thuͤren oͤffnete und hinter ihnen wieder verſchloß, die Schluͤſſel aber in den See warf. Der Biſchof Lesley nennt in ſeiner Vertheidigung der Koͤniginn Ma⸗ ria(in Anderſon's Collections relating to the history of Mary Queen of Scot- land London 1729. Bd. 1. S. 78.) Georg Douglas gar nicht, ſondern ſagt, ein armer, im Schloſſe erzogener, kaum achtzehn Jahre alter Waiſenknabe haͤtte die Schluͤſſel dem Burgherrn, dem ſie jeden Abend waͤren uͤberlie⸗ fert worden, vor den Augen weggenommen. Maria ging haſtig zu dem wartenden Boote, und ward am Geſtade von Douglas, Lord Seyton (Seaton) und andern Anhaͤngern freudig empfan⸗ gen. Sie ſetzte ſich zu Pferde und eilte nach Sey⸗ ton's Landſitze, Niddrie in Weſt⸗Lothian, wo ſie, ohne verfolgt zu werden, in der Nacht ankam. Nach kurzer Ruhe ſetzte ſie die Reiſe nach Hamil⸗ ton fort, das gegen 12 teutſche Meilen von Loch⸗

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