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Ihr ſeid verwundert uͤber alles, was Ihr
ſehet und hoͤrt, ſprach ſie. Aber die Zeiten, 4
welche Weiber zu Maͤnnern machen, taugen am wenigſten fuͤr Maͤnner dazu, Weiber zu werden. Ihr ſelber ſeid in Gefahr, eine ſolche Umwand⸗ lung zu erleiden.
Ich in Gefahr, weibiſch zu werden? fragte Roland.
Ja eben Ihr, ſo kuͤhn auch eure Antwort lautet. zu der Zeit, wo Ihr euren Glauben veſt halten ſolltet, da er auf allen Seiten von Aufruͤhrern, Verraͤthern und Kebern angefallen wird, laſſet Ihr ihn aus eurer Bruſt gleiten, wie Waſſer, das man mit der Hand ſchoͤpfet. Wenn Ihr vor dem Glauben eurer Vaͤter ge⸗ trieben werdet durch die Furcht von einem Ver⸗ raͤther, iſt das nicht weibiſch? Wenn Ihr Euch einnehmen laßt durch die liſtigen Gruͤnde eines alten Trompeters der Ketzerei, iſt das nicht wei⸗ biſch? Wenn Ihr beſtochen werdet durch die Hoffnung auf Beute und Befoͤrderung, iſt das nicht weibiſch? Und wenn Ihr Euch wundert, daß ich eine Drohung, oder eine Verwuͤnſchung
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