Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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Ihr koͤnnt den Leuten die Augen aus dem Kopfe hauen, wie die Herzen aus dem Leibe.

Dieſe letzten Worte ſprach Roland mit lei⸗ ſem zaͤrtlichen Tone, der aber zu ſeiner großen Demuͤthigung, ja faſt zu ſeinem Mißfallen die Lachluſt ſeiner Taͤnzerinn nicht daͤmpfte, ſondern vielmehr erhoͤhte. Sie konnte ſich kaum faſ⸗ ſen, als ſie ihm antwortete, indem ſie ihre Hand aus der ſeinigen wand:Wenn Ihr meine Hand fuͤr ſo furchtbar gehalten haͤttet, ſo wuͤr⸗ det Ihr ſie nicht ſo hart gedruͤckt haben; aber ich merke, Ihr kennt mich ſo vollkommen, daß es nicht weiter noͤthig iſt, Euch mein Geſicht zu zeigen.

Schoͤne Katharina, derjenige waͤre ſehr unwuͤrdig, Euch je gekannt, viel weniger ſo lange mit Euch unter einem Dache gewohnt und ge⸗ dient zu haben, der euer Benehmen, eure Ge⸗ behrde, euren Schritt im Gehen und Tanzen, das Ebenmaß eurer Geſtalt verkennen koͤnnte; nein, Niemand koͤnnte ſo ſtumpfſinnig ſein, Euch an ſo vielen Beweiſen zu verkennen; aber ich

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