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und deren Zurickweisung deshalb gedacht, damit Sie, Mylord, sich überzeugen, dafs Alles noch frisch in meinem Gedächtnisse lebt, und nun Ihre Ceschichte, insofern ich dabey interessirt bin, ohne Bedenklichkeit und unnöthige Delica- tesse vortragen mögen.»
Das will ich,“ versetzte Lord Glenallan; aber zuvor muſs ich Ihnen sagen, daſs Sie dem Anden- ken des sanftesten, gittigsten, und zugleich un⸗ glücklichsten Weibes zu nahe treten, wenn Sie annehmen, Sie habe mit der edlen Liebe eines Mannes, wie Sie ihren Spoit treiben können. Sie hat mir's oft vorgeworfen, Herr Oldbuck, dafs ich meinen Leichtsinn auf Ihre Kosten be- friedigte. Darf ich jetzt wohl annchmen, daſs Sie die Freyheiten entschuldigen, durch die Sie sich damals beleidigt fanden? Ich bin seitdem durch meinen Gemüthszustand nie in die Noth- wendigkeit versetet worden, wegen Unbesonnen-
heiten eines leichten und glücklichen Tempera-
ments mich zu entschuldigen.“*
„Mylord, ich verzeihe Ihnen völlig,“ enigeg- nete Oldbuck.«Sie werden jetzt begreifen, dafs ich, wie alle Andern, zu jener Zeit nicht wuſste, dafs ich mich mit Ihnen zugleich um die Gunst des Fräuleins bewarb, und daſs ich wähnte, Miſs Neville befände sich in einem Zustande von Ab- hängigkeit, der ihr es wünschenswerth machen
dürfte, eine angenehme Unabhängigkeit und die


